Ich liebe es, audiophil zu sein ...


Audiophil ist für mich, jede erdenkliche Art electronisch generierter Musik und Klangwelten zu lieben, auch wenn einige meiner Bekannten es nicht als Musik ansehen. Müssen sie auch nicht - ist ja meine Vorliebe. Jeder kann Machen und Denken, was er will - der Grundsatz von Tolleranz. Die Liste meiner musikalisch oder klangstrukturierten "Vorliebe" ist die sogenannte Sparte Noise / Industrial. Alles was ordendich scheppert, knarzt und rummst liebe ich abgöttisch.
Eingestiegen bin ich schon sehr früh mit jungen Jahren in die "härtere Gangart" der Musik - Heavy Metal, Thrash Metal, Death Metal und Speed Metal im Alter von 10 Jahren stetig aufwärts. Nebenbei waren Depeche Mode und Ministry die perfekte Symbiose meines Musikgeschmackes.
Nach einem kurzen Ausritt in Soul, Ska und Funk durch meine Scooterzeit bin ich dann durch die Diskothek "Infinity" (Insider sagen auch "Der Bunker") über Dark Wave / Dark Electro gestolpert. Erst Deine Lakaien, dann Project Pitchfork, Wumpscut und Leaetherstrip ... Schnell wuchs mein Verlangen, alles Erdenkliche an Musik dieser Richtung aufzusaugen und zu konsumieren. Und das tat ich dann auch mit Genuss, Freude und Enthusiasmus. Aus Dark Wave / Dark Elrctro wurde EBM - aus EBM wurde schnell Futurepop - und nach dieser "Weiberelectro-Zeit" ist dann auch das noisige und krachige Musikgeschehen nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Nein, ich hatte mich nie in einer Musikrichtung festgefahren, jedoch habe ich auch bestimmte Lebensphasen und Tagesformen, in denen ich mich gerne zu ganz bestimmter Musik und ganz besonderen Klängen begleiten lassen.
Zwar gibt es (wie in jeder Szene - ob musikalisch oder andere) immer Neider, Besserwisser und Ignoranten - die sogenannten Cracks. Ja, ich kenne solche Typen, die es nicht verstehen, dass man sich mit etwas befasst und nur etwas Bestimmtes gut findet und nicht auf deren "Insider-Welle" mitschwimmt, weil es nicht immer das einzig Wahre zu sein scheint. Ich musste in jeder Lebenslage lernen, wie schwer es ist, sich standfest zu positionieren und seine eigene Sicht auf Dinge zu erläutern - das trifft auch auf die Musik zu, die ich liebe.
Und man Lese und Staune: Ich konnte durch die Musik nicht nur meine Ehefrau auf einem Musikfestival (Zillo 1999) kennenlernen - nein - auch noch meine bessere Hälfte als Freund und Seelenverwandter ist mit mir, meinem Geschmack und meinen Ansichten auf einer Wellenlänge. Dafür, dass du immer für mich als Freund und Ratgeber da bist danke ich dir so sehr:

M. R.

(Name anonymisiert) !


neurobioniX war ein Versuch, meine Musik in die Rille zu stampfen. Neben zwei Liveauftritten (Support von DIVE 2009 und Sixtina auf dem WGT 2008) und vier Releases (2 x EP / 2 x Album in digitaler Form) musste ich dann aus Zeitgründen dieses Projekt ad acta legen, um mich um meine kleine neugegründete Familie zu kümmern.
Nun bin ich vielmehr leise unterwegs. hypoManic ist eher ein DJ-Projekt, sadacara ist das unvollendete neue musikalische Projekt, dem ich mich bald hoffentlich wieder mehr widmen kann und die Festivals in den deutschen Landen wollen erkundet werden.
Ich hatte mich in den letzten Jahren zu sehr auf das Wave-Gotik-Festival in Leipzig und dem Mera Luna (ehem. Zillo) in Hildesheim fixiert. Das ist aber nicht die ganze Bandbreite meiner musikalischen Hingabe und Auffassung: 2015 durfte ich zum ersten mal das "Forms Of Hands" in Bönen geniessen und es folgt 2016 das "Maschinenfest" in Oberhausen: darauf freue ich mich ganz besonders.