PROFESSION





Mein Berufsleben hat mit einer Ausbildung zum Speditionskaufmann (Luftfracht) bei einer renomierten hanseatischen Traditionsfirma begonnen. Da mir der Bezug zu diesem Berufsbild früh nicht klar war, habe ich mich nach der Ausbildung und während meiner Wehrpflicht als Sanitäter schnell in einer medizinischen Profession berufen fühlen können. Der Entschluss zur Weiterverpflichtung als Zeitsoldat im Sanitätsdienst war somit einfach und die weitere Karriere bei der Bundeswehr spricht dafür. In meiner Stammeinheit, dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, habe ich den direkten Kontakt in der Therapie von onkologischen Erkrankungen knüpfen können und mir wurde schnell klar, dass diese medizinische Fachrichtung meine Zukunft werden wird. Da mir die Bundeswehr es mir nicht bieten konnte, dass ich in der Fachpflege Onkologie auch als Berufssoldat weiter treu dienen konnte, habe ich mich zu einer Weiterbildung im Zivilen entschieden. Nach einer halbjährlichen Weiterbildung zur pflegerischen Stationsleitung folgte dann schnell die Weiterbildung zum Fachpfleger in der Onkologie am Klinikum Bremen-Mitte. Und es war der richtige Schritt.

In dem Zeitraum von 2009 bis 2015 bin ich als Stationsleitung einer Klinik für Urologie am Asklepios Westklinikum Hamburg GmbH in Rissen tätig gewesen. Die vorherige mehrjährige Tätigkeit als stellvertretende Stationsleitung am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und einem einjährigen Einsatz als Stationsleitung am Regio Klinikum Wedel (jeweils ausschließlich) im urologischen Fachbereich sind prägend für mein Verständnis von Krankenhausmanagement und dem Ausbau meines urologischen Fachwissen gewesen.

Seit 2016 bin ich Koordinator der SaPV (Spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung) tätig. In diesem Zusammenhang habe ich seit 2016 in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP e. V.) den Mitgliedstatus.

Die Fortbildung zum berufspädagogischen Praxisanleiter führt mich in den engen Austausch im Rahmen der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung. Als freiberufliche Nebenbeschäftigung reise ich zu verschiedenen Veranstaltungen mit uro-onkologischen Themenschwerpunkt durch die ganze Bundesrepublik. Im Jahr 2009 konnte ich den Fernstudiumabschuss zum "Qualitätsmanager im Gesundheitswesen" erlangen und kann diese Inhalte im Berufsalltag durch die aktive Teilnahme an internen Projektentwicklungen einbringen.

Als Hauptprojekt stand in der Zeit von 2009 bis 2016 die aktive Mitarbeit an der Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege im persönlichen Fokus. Die KOK ist eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.. Hierzu war ich als Beirat der KOK für die Amtszeit 2012-2014 im Ehrenamt tätig. Nachwuchs zu fördern und den Fachbereich "Onkologische Pflege" weiter zu etablieren ist eines meiner wichtigsten Ziele für die nächsten Jahre. Als ehemaliges Mitglied in den S3-Leitlinienprogrammen "Prostatakrazinom (Update 2012/2013 und 2014/2015)" und "Harnblasenkarzinom" (Ersterstellung 2016) werde ich auch in der Zukunft versuchen, die Fachpflege in der Uroonkologie adäquart zu implementieren und zu representieren.

Meine Veröffentlichung in "Onkologische Pflege" (Fachzeitschrift der KOK) zum Thema "Schwellkörperersatz- & Harnblasenschließmuskelimplantate" können Sie hier einlesen.